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Der Wärmeträger einer Solarthermieanlage

Als Solarflüssigkeit für eine Solarthermieanlage ist einfaches Waser hervorragend geeignent. Aufgrund der kalten Wintertemperaturen in Nord- und Mitteleuropa wird dem Wasser der Solarthermieanlage ein spezielles Frostschutzmittel beigemengt. Frostschutzmittel müssen die Eigenschaft besitzen, auch im Sommer chemische Stabilität aufzuweisen, falls die Solarflüssigkeit Kollektoren einen Aggregatzustand in Dampfform erreicht.
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Für eine Solarflüssigkeit werden meistens Zusätze verwendet, die nicht ätzend, reizend oder giftig sein dürfen. Daher benutzt man heute in den meisten Fällen Propylenglykol Gemische für die Solarflüssigkeit. Eine hohe Glykol Konzentration der Solarflüssigkeit trägt dazu bei, dass eine Solarthermieanlage auch höhere Temperaturen ohne Beschädigungen überstehen kann (Eigensicherheit). Der Nachteil eines hohen Glykol-Gehalts der Solarflüssigkeit besteht darin, dass sich die Wärmeträger Eigenschaften der Flüssigkeit verschlechtern. Daher sollte man darauf achten, ein möglichst niedriges Mischungsverhältnis zu verwenden. Zusätzlich ist es empfehlenswert, dass eine Solarflüssigkeit auch Stoffe beinhaltet, die Korrosion mindern.

SolarflüssigkeitBild: RESOL - Elektronische Regelungen GmbH

Eigenschaften der Solarflüssigkeit genau prüfen

Aufgrund der höheren Dichte und Viskosität der Inhibitorenkombination muss man damit rechnen, dass ein höherer Druckabfall erreicht wird, wenn die Anlage durchströmt wird. Um die notwendigen Zuschläge für die Solarflüssigkeit zu berechnen, findet man Diagramme für relativen Druckverlust und Wärmeübergangszahl. Zusätzlich muss man beachten, dass ein Gemisch aus Wasser und Glykol einen erhöhten Ausdehnungskoeffizient aufweist.

Um die Wirksamkeit der Frostschutzmittel in bezug auf ihre Inhibitorenkombination zu prüfen, sollte man die Korrosionsprüfmethode ASTM D 1384 verwenden. Diese Methode hat sich in Solarthermieanlage - Fachkreisen etabliert. Es ist nicht möglich, Wasser-Glykol-Gemische ohne zusätzliche Inhibitoren zu verwenden, da sie korrosionsfördernde Eigenschaften besitzen. Um besseren Korrosionsschutz zu gewährleisten, konzipierte man Wärmeträger, deren Basis flüssige Inhibitoren bilden, wie Antifrogen SOL und Tyfocor LS.  

Experten helfen bei der Auslegung

Bei einer Solarthermieanlage ist es erforderlich, in mitteleuropäischen Regionen die Frostschutzsicherheit auf den Stockpunkt  -34 °C einzustellen. Versuche haben belegt, dass diese generell empfohlenen Einstellung metallische Bestandteile der Solarthermieanlage nicht sprengen kann. Die Solarflüssigkeit muss entsprechend der Solarthermieanlage ausgewählt werden.

Daher sollte man bei der Auswahl der passenden Solarflüssigkeit immer einen Experten aus der Region kontaktieren.

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Dieser Artikel wurde erstellt von: Thorben Frahm, Redakteur de.SolarContact.com