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    Wie sich 2012 die PV-Nachfrage auf den Anlagenzubau auswirkte

    Für den SolarContact-Index 2012 werden aus den monatlichen Zubau-Zahlen der Bundesnetzagentur und Photovoltaik-Anfragen der DAA jeweils ein Durschnittswert für die vergangenen zwölf Monate gebildet. Dieser markiert die Index Linie. Sie ist der Ausgangswert die Beurteilung der monatlichen Melde- und Anfragezahlen.
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    SolarContact Index 2012Am SolarContact-Index lässt sich die reale Marktentwicklung für 2012 nachzeichnen. Zieht z.B. die Nachfrage
    nach Photovoltaik Anlagen an, so ist rund zwei Monate später auch ein Zuwachs bei den Zubauzahlen
    erkennbar. | Abbildung ist unter Nennung der Quelle "SolarContact" frei verwendbar

    Was zunächst deutlich wird ist, dass die Anfrage- und Meldezahlen eines Monats nicht in direktem Zusammenhang stehen (können), da zwischen der Projektanfrage für eine Photovoltaik Anlage und der Inbetriebnahme ein Zeitversatz von ca. zwei bis drei Monaten liegt (Aussage repräsentativ für kleine und mittelgroße Dach-Anlagen bis 30 kWp, die mit 159.398 Anlagen bzw. 86,5 Prozent aller Inbetriebnahmen den Löwenanteil 2012 ausmachten). Legt man diesen Zeitversatz als Folie über die Grafik wird deutlich, dass die anziehende Nachfrage nach Photovoltaik Anlagen von Mai bis August 2012 (gelber Pfeil) in direktem Zusammenhang mit den steigenden Zubauzahlen von Juli bis Oktober (blauer Pfeil) steht - mit leichten Verzerrungen durch das Ende der ersten Übergangsfrist im Juni. Ähnlich verhält es sich mit dem Nachfrage-Rückgang im März und April, der in den niedrigen Zubauzahlen des Mai mündet sowie sowie dem Nachfrage-Rückgang im September, der den Zubau-Rückgang am November einläutet. Aus der momentanen Entwicklung der Projektanfragen lässt sich - selbst im Vergleich zum Vormonat - ein direkter Rückschluss auf die Projektabschlüsse, Umsätze und Zubauzahlen in zwei bis drei Monaten erkennen.

    Auch die Stabilität der Auftragslage lässt sich aus dem SolarContact-Index herauslesen. So wird das Ausmaß politischer Entscheidungen deutlich und stellt individuelle Annahmen zur Nachfrage-Entwicklung auf eine breite und fundierte Basis, um das tatsächliche Ausmaß besser beurteilen zu können. Im Vergleich zum Vormonat war so bereits im März ersichtlich, wie stark sich aufgrund der politischen Wirren die Auftragslage eintrüben würde. Die Mai und Juni-Werte lieferten für das Tagesgeschäft wichtige Tendenzen, dass die Nachfrage wieder anzog und sich die Auftragslage verbesserte. Und spätestens im September lieferte der SolarContact-Index noch einmal wichtige Daten für das zukünftige Geschäft, dass die anhaltend hohe Nachfrage nach Photovoltaik Anlagen der vergangenen Monate nicht mehr ganz so stabil war und sich ein Rückgang bei den Aufträgen abzeichnen würde.

    (Hier finden Sie die Auswertung des SolarContact-Index für 2013)

    Hintergründe zum SolarContact-Index 2012

    Auswertung der Inbetriebnahme-Zahlen (blaue Balken)

    184.298 Photovoltaik Anlagen wurden laut Datenmeldungen der Bundesnetzagentur 2012 in Deutschland in Betrieb genommen (förderfähig mit Einspeisevergütung). Im Schnitt waren das 15.358 Anlagen pro Monat. Auffällig ist, dass im Februar die wenigsten Anlagen in einem Monat in Betrieb gingen (8.215), nur einen Monat später die meisten Anlagen (41.229), die Zahl der Inbetriebnahmen von April bis Mai wieder sank auf nahezu den Stand von Februar (8.566) und ab dann eine kontinuierliche Steigerung der Inbetriebnahme-Zahlen einsetzte (mit einem ersten Peak im Juni) die bis Oktober anhielt (19.150), im November noch stabil blieb und zum Dezember auf das Niveau vom Januar zurückviel.

    Der Einbruch im Februar und die Explosion der Anmeldezahlen im März lässt sich ungeachtet der jahreszeitlichen Schwankungen auf die Verunsicherung des PV-Markt durch die Politik zurückführen. Mitte Januar begann der Streit zwischen Bundesumwelt- und Bundeswirtschaftsministerium über die weitere Entwicklung der Einspeisevergütung. Am 23. Februar präsentierten Bundesumweltminister Röttgen und Bundeswirtschaftsminister Rösler schließlich die Einigung beider Ministerien, die u.a. eine vorgezogene Einmalabsenkung für den 09. März vorsah, die wenig später auf den 01. April verschoben wurde. Kürzungen zwischen 20 und 30 Prozent veranlassten Tausende, ihre Photovoltaikanlage noch rechtzeitig im März ans Netz zu bringen, was die hohen Anmeldezahlen erklärt. Bis Ende Juni bzw. Ende September galt zudem noch eine Übergangsregelung für bessere Vergütungssätze, was zum Teil die höheren Anmeldezahlen in diesen beiden Monaten erklären mag. Der stetige Zubau seit Juli fand im Oktober seinen Höhepunkt mit den zweit höchsten Meldezahlen eines Monats. Möglicher Einfluss kann auch hier die Kondition für die Einspeisevergütung sein, die bis Oktober konstant um 1 Prozent gesenkt wurde und zum November einen Sprung auf 2,5 Prozent Kürzung machte.

    Auswertung der Anfrage-Zahlen (gelbe Balken)

    Zum Jahresbeginn verzeichnet der SolarContact-Index ein durchschnittliches Anfrage-Aufkommen für den Monat Januar, welches ziemlich genau dem Jahresmittel entspricht. Im Februar zog die Nachfrage an Photovoltaik Anlagen noch einmal etwas an, bevor sich das Interesse im März und vor allem April deutlich abkühlte. Im April verzeichnete der SolarContact-Index die geringste Nachfrage nach Photovoltaik Anlagen für das gesamte Jahr 2012. Auf diesen Tiefpunkt folgte ab Mai eine kontinuierliche Erholung mit stetig steigendem Interesse an Photovoltaik Anlagen, welches im Juni bereits wieder das Niveau des Jahresmittels erreicht hatte und bis August weiter anhielt. Im August verzeichnete der SolarContact-Index die höchste Nachfrage nach Photovoltaik Anlagen in einem Monat. Ab September ging die Nachfrage nach Photovoltaik Anlagen mit einigen Abweichungen bis Jahresende wieder zurück, wobei die Monate September, Oktober und November ein immernoch leicht überdurchschnittliches Interesse verzeichneten.

    Trotz der Kürzung der Einspeisevergütung zum 01. Januar um 15 Prozent gegenüber dem Vormonat herrschte zum Jahresbeginn 2012 Investitionssicherheit am PV-Markt. Die nächste Kürzung war zu diesem Zeitpunkt "erst" für den 01. Juli vorgesehen, so dass die Nachfrage nach Photovoltaik Anlagen im Januar und Februar sehr stabil war. Mit der Bekanntgabe der neuen Förderkürzungen am 23. Februar und den aufkommenden Protesten gegen die Pläne der Regierung setzte im März Unsicherheit bei Investoren ein. Im April kühlte sich die Nachfrage nach Photovoltaik Anlagen angesichts der in Kraft getretenen Kürzungen zum 01. April noch weiter ab. Um rund ein Drittel ging die Nachfrage gegenüber dem Monatsmittel 2012 im April zurück. Jahrestiefstand beim SolarContact-Index. Erst im Mai fassten Investoren nach über zwei Monaten der Unsicherheit wieder etwas Vertrauen in den PV-Markt. Positive Signale kamen zu dieser Zeit vom Bundesrat, der am 11. Mai die EEG-Novelle stoppte und den Vermittlungsauschuss anrief. Sieben Wochen später, am 27. Juni 2012, einigte sich der Vermittlungsausschuss auf einen Kompromiss bei der Solarförderung. Mit einem gesicherten gesetzlichen Rahmen herrschte nun wieder Investitionssicherheit und die Nachfrage zog bis August weiter kräftig an und erreichte in diesem Monat den Jahreshöchststand beim SolarContact-Index. Viele Investoren wollten noch bis Ende Oktober ihre PV-Anlage ans Netz bringen, bevor ab November die Einspeisevergütung weiter drastisch gekürzt wurde um dann 2,5 Prozent. Diese Unsicherheit, was ab November kommen sollte, führte bereits im September zu einem deutlichen Nachfragerückgang gegenüber dem Vormonat. Im Oktober zog die Nachfrage vereinzelt noch einmal an bevor sie bis Jahresende ihren Rückgang fortsetzte.

    Eckdaten der politischen Entwicklung 2012

    · 01. Januar: Einspeisevergütung für 2012 soll in zwei Schritten gekürzt werden: zum 01. Januar um 15 Prozent (Kürzung tritt zum 01. Januar ein) sowie zum 01. Juli um 15 Prozent (wird wenig später um drei Monate auf den 01. April vorgezogen)

    · 09. Januar: Zubauzahlen für 2012 werden bekannt gegeben: rund 7.500 Megawatt

    · 16. Januar: Diskussion um die Förderkürzung zwischen Bundesumweltminister Röttgen und Bundeswirtschaftsminister Rösler beginnt und wird sich durch unterschiedliche Positionen beider Ministerien bis zum 23. Februar hochschaukeln (Quotenmodell, monatliche Kürzung, Zubaubegrenzung, Aufhebung der 20 jährigen Vergütung)

    · Gemeldete Anlagen im Januar: 11.932

    · 23. Februar: Röttgen und Rösler präsentieren Einigung zur Förderkürzung

    · Gemeldete Anlagen im Februar: 8.215

    · 05. März: zentrale Protestkundgebung in Berlin mit rund 11.000 Teilnehmern am Brandenburger Tor

    · 09. März: ursprünglicher Stichtag der vorgezogenen Einmalabsenkung der Einspeisevergütung (zwischen 20 und 30 Prozent), die am 23. Februar präsentiert wurde und eigentlich für den 01. Juli vorgesehen war. Der Termin wird wenige Tage vorher auf den 01. April verschoben

    · 29. März: Bundestag beschließt Novellierung des EEG

    · Gemeldete Anlagen im März: 41.229

    · 01. April: Förderkürzung tritt rückwirkend in Kraft

    · 26. April: Umweltausschuss empfiehlt die Einberufung eines Vermittlungsausschuss zur Nachbesserung der beschlossenen Kürzungen

    · Gemeldete Anlagen im April: 12.380

    · 01. Mai: Beginn der monatlichen Kürzung der Einspeisevergütung um 1 Prozent (zunächst bis Ende Oktober)

    · 11. Mai: Bundesrat stoppt die EEG-Novelle und ruft den Vermittlungsauschuss an

    · 16. Mai: Bundeskanzlerin Angela Merkel entlässt Bundesumweltminister Norbert Röttgen

    · Gemeldete Anlagen im Mai: 8.566

    · 27. Juni: Einigung im Vermittlungsausschuss und Abstimmung der EEG Novelle im Bundestag

    · 29. Juni Abstimmung der EEG Novelle im Bundesrat

    · 30. Juni: Übergangsregelung für Dachanlagen und Anlagen auf sonstigen Freiflächen endet

    · Gemeldete Anlagen im Juni: 14.750

    · 01. Juli: ursprünglich geplante zweite Kürzung der Einspeisevergütung für 2012 um 15 Prozent

    · Gemeldete Anlagen im Juli: 12.077

    · 23. August: amtliche Fassung der PV Novelle wird im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und tritt rückwirkend zum 01. April in Kraft

    · Gemeldete Anlagen im August: 12.856

    · 30. September: Übergangsfrist für Freiflächenanlagen auf Konversionsflächen endet

    · Gemeldete Anlagen im September: 14.427

    · 31. Oktober: Bekanntgabe der Einspeisevergütung für November bis Januar 2013, 2,5 Prozent Degression (zuvor 1 Prozent)

    · Gemeldete Anlagen im Oktober:19.150

    · Gemeldete Anlagen im November: 17.282

    · Gemeldete Anlagen im Dezember: 11.434

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    Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur de.SolarContact.com