PV-Module
Photovoltaik Module: Systeme & Eigenschaften
Photovoltaik Module (PV-Module) wandeln die Energie des Sonnenlichts direkt in elektrische Energie um. Die PV-Module bestehen dabei aus mehreren Solarzellen. Mehrere Photovoltaik Module werden wiederum zu einer Photovoltaikanlage, etwa auf einem Hausdach, zusammengeschaltet. Dabei können Photovoltaik Module in verschiedene Typen eingeteilt werden, die sich sowohl im Preis als auch im verwendeten Material und im Wirkungsgrad voneinander unterscheiden.
Bei der Installation einer Photovoltaikanlage entfallen knapp zwei Drittel der Investitionskosten auf die PV-Module. Moderne Photovoltaik Module besitzen eine Lebensdauer von 30 Jahren und sogar mehr. Rund 95 Prozent aller weltweit hergestellten Photovoltaik Module bestehen aus Silizium-Solarzellen. Daneben gibt es auch PV-Module mit Solarzellen aus Galliumarsenid (GaAs), Cadmiumtellurid (CdTe) oder Indium-Diselenid (CuInSe2).
Mono- und polykristalline Zellen für PV-Module
Die für Photovoltaik Module verwendeten Silizium-Solarzellen können wiederum in verschiedene Typen unterteilt werden. Meistens handelt es sich dabei um kristalline Zellen, wobei man monokristalline und polykristalline Zellen unterscheidet. Monokristalline Solarzellen bestehen aus einkristallinem Silizium mit einem homogenen und einheitlichen Kristallgitter. PV-Module aus monokristallinen Zellen besitzen eine dunkelblaue, fast schwarze Farbe. Die einzelnen Solarzellen weisen dabei keine erkennbare Struktur auf. Der Wirkungsgrad monokristalliner Zellen liegt bei 14 bis 18 Prozent, im Labormaßstab kann auch 24 Prozent erreicht werden. Dagegen haben Photovoltaik Module mit polykristallinen Solarzellen einen etwas geringeren Wirkungsgrad (13-16 %) und Photovoltaik Ertrag, sind dafür aber preisgünstiger.
v.l.n.r:. monokristallines Modul (schwarz & blau) und polykristallines Modul (blau strukturiert) , Bild: Solarnova Produktions- und Vertriebsgesellschaft mbH
Bei polykristallinen Solarzellen weist das Silizium nicht überall die gleiche Kristallorientierung auf, sondern besteht aus mehreren Einzelkristallen. Solche Zellen sind weniger aufwendig in der Herstellung als monokristalline Zellen. PV-Module mit polykristallinen Zellen erkennt man an ihrem typischen, blau glitzernden Aussehen. Durch die variierende Ausrichtung des Kristallgitters im polykristallinen Silizium erkennt man dabei deutlich helle und dunkle Strukturen.
PV-Module aus Dünnschichtzellen
Daneben gibt es auch noch Photovoltaik Module mit sogenannten Dünnschichtzellen. Bei den Dünnschichtzellen wird eine sehr dünne Schicht Silizium auf eine Glasscheibe aufgebracht. Sie sind preiswert in der Herstellung, sehr leicht, und besonders flexibel einsetzbar. PV-Module mit Dünnschichtzellen besitzen jedoch auch einen geringeren Wirkungsgrad. Photovoltaik Module mit Dünnschichtzellen stellen dank verbesserter Wirkungsgrade zunehmend eine Alternative zu den bisher meistens üblichen kristallinen Modulen dar.
Fachbetriebe für Photovoltaik helfen bei der Entscheidung für einen bestimmte Art PV-Module gern weiter.