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FH Kiel erhält Forschungsgelder für Erforschung von Batteriemanagementsystemen

image001Auch wenn die Batterietechnologie in den vergangenen Jahren kontinuierlich Fortschritte gemacht hat ruht sich die Forschung nicht auf den Lorbeerblättern aus, sondern sucht nach neuen Mitteln und Wegen, um die Speichertechnologie zu verbessern. Doch leider sind oftmals die finanziellen Mittel knapp. Aus diesem Grund hat das Land Schleswig-Holstein Mittel in Höhe von 260.000 Euro für das Forschungsprojekt „Batteriemanagementsysteme“ des Fachbereichs Inforamtik und Elektrotechnik der Fachhochschule Kiel (FH Kiel) zur Verfügung gestellt.

Diese Finanzsprite wird die FH Kiel in einem Zeitraum von zwei Jahren nutzen, um den Aufbau einer Arbeitsgruppe zur modellgestützten Entwicklung von Batteriemanagementsystemen (BMS) für Lithium-Ionen-Zellen mit unterschiedlichen Zellchemien zu ermöglichen. Diese Arbeitsgruppe soll die unterschiedlichen chemischen Materialeigenschaften untersuchen und eine Infrastruktur zu Testzwecken schaffen.

Diese Batteriemanagementsysteme bestehen aus umfassender Messtechnik, die zellrelevante Daten wie der Spannung des Stroms und der Temperatur analysiert und anschließend bewertet. Man benötigt sie, um den ordnungsgemäßen Betrieb hochwertiger Batterietechnologien zu bewerkstelligen und sind exakt auf die jeweils geltende Zellchemie abgestimmt. „Unser Entwicklungsansatz verfolgt eine Modell basierte Herangehensweise, in der das Steuergerät des Batteriemanagementsystems so programmiert wird, dass es mit beliebigen Zellchemien klar kommen kann“, erklärt der Projektverantwortliche Prof. Dr.-Ing. Christoph Weber von der FH Kiel.

Eines der wichtigsten Ziele der Forschungsarbeit der Arbeitsgruppe „Batteriemanagementsysteme“ der FH Kiel ist die exakte Bestimmung des Ladezustands und der zu erwartenden Lebensdauer für möglichst jede Zelle der Batterien. Dies würde das komplette Potenzial eines Batteriespeichersystems ausschöpfen. Auch könne dann auf die Sicherheitsmarge verzichtet und somit eine Menge Kosten eingespart werden.

Solche Batteriemanagementsysteme könnten anschließend auch im privaten Sektor zum Einsatz kommen. Beispielsweise in Solarstromspeichern, die mit einer Solaranlage auf dem Dach gekoppelt sind. Wir werden die Forschungsarbeit der Arbeitsgruppe „Batteriemanagemensysteme“ der Fachhochschule Kiel in den kommenden Jahren interessiert weiterverfolgen und über die Fortschritte berichten.

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Bild: © Fachhochschule Kiel

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