Photovoltaik Rechner 2012: Neue Solarförderung begünstigt mittelgroße Gewerbe- und Industriebetriebe
Die neue Solarförderung sieht unter anderem die Einführung einer neuen Leistungsklasse von 10 bis 40 kW und die Erhöhung der Vergütungssätze in dieser Klasse vor. Doch welche Auswirkungen hat die Anhebung der Einspeisevergütung auf die Rentabilität dieser Photovoltaikanlagen. Eine auf Basis unseres an die neuen Förderbedingungen angepassten Photovoltaik Rechners 2012 durchgeführte Analyse ergibt, dass insbesondere mittelgroße Gewerbe- und Industriebetriebe von der Neuregelung profitieren.
Nach Auswertung und Vergleich von unterschiedlichen Anlagen- und Dachgrößen zeichnet sich im Photovoltaik Rechner 2012 ab, dass Besitzer von Dächern mit einer bebaubaren Größe von über 150 m2 eine um 1,3% verbesserte Rendite erzielen können als vor der Änderung der Solarförderung. Unter Einbeziehung weiter sinkender Modulpreise von 7% jährlich und der festgesetzten Degression von 1% pro Monat ist nach Berechnungen des Photovoltaik-Rechners für die kommenden zwei Jahre eine jährliche Rendite von 4,3 bis 4,9% zu erwarten.
Nutzen Gewerbe- oder Industriebetriebe einen Anteil von bis zu 30% des erzeugten Solarstroms selbst, so fällt die Rendite auf Basis der aktuell geltenden, durchschnittlichen Strompreise für gewerbliche Abnehmer bislang geringer aus. Betrachtet man jedoch regionale Unterschiede im Strompreisniveau, so kommt die Analyse auf Basis des Photovoltaik Rechners 2012 zu dem Ergebnis, dass sich durch die neue Solarförderung insbesondere in Hessen, Baden-Württemberg und in großen Teilen Ostdeutschlands eine bessere Rendite bei höherem Eigenstromverbrauch erzielen ließe.
Bild: © SolarContact.deÄhnliche Beiträge:
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