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Richtige Versicherung für Photovoltaikanlagen finden

Richtige Versicherung fuer Photovoltaikanlagen findenIn Deutschland gibt es bereits mehr als eine Million Photovoltaikanlagen. Immer wieder kommt es jedoch auch zu Betriebsausfällen und Schäden, weil bereits bei der Planung oder nachfolgend bei der Installation Fehler gemacht wurden. So wird zum Beispiel die Dachstatik nicht richtig berechnet, es werden falsche Annahmen über die Schneelast getroffen oder unterdimensionierte Gestelle installiert. Auf was bei einer richtigen Versicherung für Photovoltaikanlagen geachtet werden muss, hat der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) jetzt im neuen Leitfaden “Solarstromanlagen richtig versichern” zusammengefasst.

Photovoltaikanlagen erfüllen ihren Beitrag zum Klimaschutz nur dann, wenn sie reibungslos und ohne Störungen funktionieren. Trotzdem kommt es immer wieder zu Betriebsstörungen oder Schäden, die dann auch die wirtschaftliche Basis einer Photovoltaikanlage belasten können. Eine Versicherung für Photovoltaikanlagen schützt in diesem Fall, durch Ausfall der Einspeisevergütung in finanzielle Schwierigkeiten zu geraten. Um die richtige Versicherung für eine Photovoltaikanlage zu finden, sollten Betreiber auf das richtige Vorgehen und den richtigen Umfang der Photovoltaik-Versicherung achten.

Voraussetzungen für die Versicherung einer Photovoltaikanlage

Um die Photovoltaikanlage richtig zu versichern, sollte vor der Installation der Photovoltaikanlage darauf geachtet werden, dass der Anbieter gewisse Qualitätsmerkmale wie das Gütesiegel der RAL Gütegemeinschaft „Solarenergieanlagen“ aufweist. Der Nachweis solcher oder ähnlicher Merkmale wird bei manchen Photovoltaik-Versicherungen vorausgesetzt. Dies gilt auch für die Installation. Hier kann zum Beispiel der Anlagenpass vom Bundesverband Solarwirtschaft und dem deutschen Elektrohandwerk helfen, die Installation der Photovoltaikanlage zu dokumentieren. Daneben sollte natürlich frühzeitig das Gespräch mit dem Gebäudeversicherer gesucht werden. Hier sollten dann auch die Voraussetzungen für die richtige Diebstahlsicherung, den optimalen Brandschutz, Vermeidung von Unfällen auf der Baustelle oder auch die spätere Wartung der Photovoltaikanlage besprochen werden.

Umfang des Versicherungsschutzes für Photovoltaikanlagen

Bei einer Versicherung für Photovoltaikanlagen sollte auf die Abdeckung des Haftungsrisikos, des Sachschadenrisikos und des Ertragsausfallrisikos geachtet werden. Das Haftungsrisiko sollte dabei eine Bauherren-Haftpflichtversicherung und eine Betreiber-Haftpflichtversicherung beinhalten, damit von Anfang an nichts schief gehen kann. Das Sachschadenrisiko lässt sich durch eine Montageversicherung, die vor Diebstahl, Zerstörung und Beschädigung schützt, durch eine Photovoltaikversicherung, die Schäden durch Feuer, Sturm, Hagel, Blitz, Überspannung, Vandalismus und Diebstahl abdeckt, und durch eine Gebäudeversicherung, die Schäden am Haus durch die Photovoltaikanlage berücksichtigt, sinnvoll eingrenzen. Zudem sollte das Ertragsausfallrisiko durch eine Ertragsausfallversicherung gedeckt werden. Diese springt dann ein, wenn ein Ertragsausfall infolge eines versicherten Sachschadens auftritt.

Der vollständige Leitfaden „Solarstromanlagen richtig versichern“ des Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) steht » hier zum Download zur Verfügung.

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    Robert

    Online-Redakteur bei SolarContact
    Robert ist Online-Redakteur für SolarContact - dem Infoportal rundum Strom & Wärme aus der Sonne.

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    Verfasst am 11.06.2012 von News, Photovoltaik, Verbraucher

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