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Intersolar 2012: Eigenverbrauch und Stromspeicherung im Fokus

Intersolar 2012 Eigenverbrauch und Stromspeicherung im Fokus_Foto_SolarContactEine tolle Intersolar geht zu Ende! Wir waren drei Tage lang unterwegs und haben viele neue Eindrücke und Impressionen gewonnen, Kollegen und viele nette Menschen kennengelernt und eine Menge Informationen gesammelt. Das unbestrittene Topthema der diesjährigen Intersolar war sicherlich der Eigenverbrauch von Solarstrom und die Batteriespeicherung. Viele Hersteller haben hier neue Lösungen zu bieten. Im Interview mit der SMA Solar Technology AG durften wir erfahren, wie weit der Markt ist und wie sich dieser zukünftig entwickeln wird.

Seitdem das EEG privaten Betreibern von Photovoltaikanlagen nur noch 80 Prozent des erzeugten Solarstroms vergütet, stehen Erzeuger vor der Frage, ob sie ihren erzeugten Solarstrom selbst verbrauchen sollten oder, ob es Möglichkeiten gibt, diesen selbst zu vermarkten. Frau Anja Jasper, Vice President Corporate Communications der SMA Solar Technology AG, rät allen Photovoltaik-Besitzern ganz klar zum Eigenverbrauch: “Es gibt noch keine vernünftigen Konzepte für die Selbstvermarktung. Für den Eigenverbrauch hingegen gibt es mittlerweile technische Lösungen, diesen weitestgehend zu optimieren.”

Um den eigenen Verbrauch an Solarstrom zu optimieren, empfiehlt Anja Jasper, das eigene Verbrauchsverhalten anzupassen. Hieraus ergeben sich häufig Möglichkeiten, den produzierten Solarstrom verstärkt selbst zu verbrauchen. Eine wirkliche Optimierung des Eigenstromverbauchs ist hingegen nur mit technischer Hilfe möglich: “Eine wesentlich bessere Möglichkeit ist es, auf heute am Markt verfügbare Lösungen zurückzugreifen, die vollautomatisch Verbraucher im Haushalt steuern und Lastspitzen von den Abend- in die Nachmittagsstunden verschieben können. So kann der Eigenverbrauchsanteil sicherlich um mindestens 10 Prozent gesteigert werden. Wenn man dann noch ein Speichersystem dazu nimmt, dann kann der Eigenverbrauchsanteil nochmals um circa 30 Prozent gesteigert werden.”

SMA bietet hier als einer der ersten Anbieter ein ganzheitliches Energiemanagement-Konzept an. Ausgehend vom Wechselrichter als Kernkomponente einer PV-Anlage bietet SMA zusätzlich den Sunny Home Manager, der intelligent Verbraucher im Haus steuern kann und der auch Handlungsempfehlungen auf das Smartphone schickt. Hieraus aufbauend kann Solarstrom mit Batteriespeichern zusätzlich noch zwischen gespeichert werden. Anja Jasper: “Auch aus volkswirtschaftlicher und energiepolitischer Sicht ergeben sich hier Vorteile, indem durch die Optimierung des Eigenstromverbrauchs auch ein Beitrag zur Netzentlastung geleistet wird. Je mehr Strom ich selber verbrauchen kann und nicht aus dem Stromnetz beziehe, desto mehr trägt jeder Einzelne dazu bei, dass die Netze entlastet werden.”

Bild: © SolarContact
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Über den Autor Robert

Robert ist Online-Redakteur für SolarContact - dem Infoportal rundum Strom & Wärme aus der Sonne. Vernetze Dich mit Robert auf Google+

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Verfasst am 15.06.2012 von Innovationen, News, Photovoltaik, Verbraucher

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